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Die Reibungskraft
Die Reibungskraft wirkt einer Ladungsverschiebung entgegen und hilft so bei der Ladungssicherung. Kein Material ist absolut glatt und jede Oberfläche hat Vertiefungen und Erhöhungen, die man aber oft nicht sofort erkennen kann. Diese Oberflächenstruktur ist von der Art des Materials abhängig. Je rauer eine Oberfläche ist, desto stärker kann die Reibungskraft wirken. Wenn die Ladung auf der Ladefläche steht, findet eine „Mikroverzahnung“ zwischen der Oberfläche der Ladefläche und der Oberfläche der Ladung statt, die um so stärker wird, je rauer diese Oberflächen sind. Diese „Mikroverzahnung“ schafft eine Art Verbindung zwischen den Materialien, die so lange anhält, bis sie durch größere Kräfte, z.B. die Massenkraft, abgerissen wird. Dies kann z.B. bei einer Bremsung, einer Beschleunigung oder beim Durchfahren einer Kurve passieren. Tritt dies ein, ist die Ladung außer Kontrolle geraten, was unabsehbare Folgen haben kann. Entscheidend für die Reibungskraft ist der Gleit-Reibbeiwert. Dieser Wert hängt allein von der Materialpaarung und deren Oberflächenstrukturen ab, das Gewicht der Ladung und die Größe der Auflagefläche sind dabei unwichtig. Der Gleit-Reibbeiwert ist allerdings entscheidend davon abhängig, ob eine Oberfläche trocken, nass oder fettig ist.
Die Reibungskraft ist eine ganz wichtige Hilfe bei der Ladungssicherung.
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