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Zurrketten

Eine Zurrkette ist eine Rundstahlkette mit einem Spindelspanner oder einem Ratschenspanner.


Es handelt sich um ein äußerst robustes Zurrmittel aus besonders gehärtetem Stahl, der zumindest die Qualität der Güteklasse 8 erfüllen muss. Zurrketten sind immer einteilig. Sie werden auf Grund ihrer hohen Festigkeit und Resistenz gegen Schmutz, Öl und viele Chemikalien vorwiegend zur Sicherung schwerer Ladegüter eingesetzt und ihr Hauptanwendungsbereich liegt dabei in der Direktzurrung. Zum Niederzurren sind sie nur bedingt geeignet.

In Gegensatz zum Zurrgurt ist mit einer Zurrkette eine deutlich höhere Zugkräfte (LC bzw. Fzul) realisierbar. Zurrketten weisen ein geringes Dehnverhalten auf; der Dehnfaktor hochfester Rundstahlketten liegt beim Erreichen der zulässigen Zugkraft bei etwa 1%.

Seit Januar 2001 ist die Europäische Norm DIN EN 12 195, Teil 3, „Zurrketten” in Kraft. Alle Zurrketten, die nach Ablauf der Übergangsfrist Juli 2001 hergestellt wurden (siehe Kennzeichnungsanhänger), müssen den Vorgaben dieser neuen Norm entsprechen.

Die DIN EN 12 195 und die VDI-Richtlinie 2701 schreiben vor, dass die Zurrmittel durch Kantenschoner (auch als Kantengleiter bezeichnet) gegen Beschädigungen an den Lastkanten zu schützen sind.

Ablegereife von Zurrketten:

Die DIN EN 12 195 und die VDI-Richtlinie 2701 enthalten neben der detaillierten Beschreibung auch genaue Vorschriften über die Ablegereife der Zurrmittel, d.h. wann die Zurrmittel nicht mehr verwendet werden dürfen.

Wird diese Ablegereife festgestellt, so ist das Zurrmittel unverzüglich von der Benutzung auszuschließen.

Zurrketten sind abzulegen:
• Bei einer Abnahme der Glieddicke an irgendeiner Stelle um mehr als 10% der Kettennenndicke
• Bei einer Längung eines Kettengliedes durch bleibende Verformung über 5%
• Bei Anrissen, groben Verformungen und Lochfraß durch Korrosion
• Bei mehr als 10 % Aufweitung im Hakenmaul

Die DIN EN 12 195, Teil 3 und die VDI-Richtlinie 2701 schreiben vor, dass die Zurrmittel durch Kantenschoner (auch als Kantengleiter bezeichnet) gegen Beschädigungen an den Lastkanten zu schützen sind.

Bei Instandsetzungen von Zurrketten ist sicherzustellen, dass sie nur durch den Hersteller oder neutrale Prüfdienste vorgenommen werden.
Die Zurrkette muss dabei ihre ursprünglichen Leistungseigenschaften beibehalten!

 
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